Stephan Dreher

22. März 2026
Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen.

GEMEINSAM.

Nominierungsversammlung: 
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner als Gast bei der Nominierung. Eine ganz besondere Ehre.
v.l.n.r. Kirsten Beetz, Frederik Grüneberg, Julia Klöckner, Stephan Dreher
Meine Bewerbungsrede

Ich kandidiere für die Nominierung als Bürgermeister der Nationalparkverbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen. 
Wer bin ich, warum kandidiere ich, welche Erfahrungen bringe ich mit und welche Ziele verfolge ich für unsere Verbandsgemeinde.    

Wer ich bin
 

Mein Name ist Stephan Dreher, ich bin 61 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Geboren in Birkenfeld, lebe ich seit vielen Jahren in Herborn. Diese Heimat ist mir ans Herz gewachsen, und ich kenne die Menschen, Vereine und Herausforderungen unserer Dörfer aus erster Hand. 
Beruflich bin ich technischer Angestellter bei der Firma Günter Effgen in Herrstein. Nach meiner Ausbildung zum Metalldreher und der Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker habe ich in Jahrzehnten Berufserfahrung Verantwortung, Disziplin und Teamarbeit gelernt – Eigenschaften, die ich auch in der Kommunalpolitik täglich einbringe.    

Ehrenamtliches Engagement 

Ehrenamt bedeutet für mich mehr als Pflicht – es ist Leidenschaft. 
Seit 1998 engagiere ich mich im Vorstand des Fördervereins unserer Freiwilligen Feuerwehr Herborn. Seit 2004 bin ich Mitglied im Ortsgemeinderat Herborn, seit 2009 im Verbandsgemeinderat Herrstein. Seit 2012 leite ich den CDU-Gemeindeverband Herrstein. Darüber hinaus arbeite ich seit vielen Jahren im IHK-Prüfungsausschuss Metall, um jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. 
Ich habe bewusst auf einen aussichtsreichen Listenplatz für den Kreistag verzichtet, um meine gesamte ehrenamtliche Kraft der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen widmen zu können. Meine Priorität war und bleibt immer unsere Verbandsgemeinde.    

Warum ich erneut kandidiere 

2015 kandidierte ich bereits für das Amt des Bürgermeisters. Damals reichte es nicht zum Wahlsieg. Doch diese Niederlage war kein Rückschlag, sondern ein wertvoller Lernprozess. Ich habe seither viel über kommunale Entscheidungsprozesse, die Bedürfnisse unserer Dörfer, die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger und die komplexen Herausforderungen der Verbandsgemeinde gelernt. 
Die Niederlage 2015 hat mir gezeigt, dass Erfahrung allein nicht ausreicht – man muss auch visionär denken, zuhören, strategisch handeln und Menschen überzeugen. Heute, mit 20 Jahren kommunalpolitischer Erfahrung, weiß ich, wie ich Projekte anpacken, Teams führen und nachhaltige Entscheidungen treffen kann. 
Meine ursprüngliche Lebensplanung sah das Bürgermeisteramt zunächst nicht vor. Doch als die SPD ihren Bewerber so früh nominierte, begann ich zu überlegen, welche Zukunft ich mir für unsere Verbandsgemeinde wünsche – und mir wurde klar: Ich möchte unbedingt aktiv die Gestaltung unserer Region mitbestimmen. Mit allem Respekt gegenüber meinem Mitbewerber – ich sehe mich in vielen Bereichen besser gerüstet, um diese große Aufgabe zu übernehmen.   

Erfahrung, Alter und Amtszeit 

Ich bin 61 Jahre alt. Für viele mag das auf den ersten Blick überraschend erscheinen – doch ich sehe mein Alter als Vorteil: Ich bringe Lebens- und Führungserfahrung, Bodenständigkeit und Tatkraft mit. Bei regulärem Ende meiner Amtszeit im Jahr 2034 wäre ich 70 Jahre alt – ein Alter, das viele Bürgermeister in Rheinland-Pfalz erreichen und ihre Gemeinden weiterhin engagiert führen. 
Ich sage Ihnen klar: Ich habe die Energie, die Kraft und den Willen, die vollen acht Jahre als Bürgermeister für unsere Verbandsgemeinde zu arbeiten. Ich trete nicht für kurzfristige Effekte an, sondern um nachhaltig Weichen zu stellen, Projekte voranzubringen und unsere Dörfer in eine stabile, lebenswerte Zukunft zu führen.     

Meine Ziele für die Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen 

Liebe Mitglieder, lassen Sie mich konkret werden. Ich trete an, weil ich klare Vorstellungen und konkrete Projekte habe: 

1. Verwaltung führen und bürgernah repräsentieren 
Als Bürgermeister werde ich das öffentliche Gesicht unserer Verwaltung sein. Ich will eine Verwaltung, die transparent, modern und bürgernah arbeitet. Entscheidungen sollen nachvollziehbar, Abläufe effizient und digital sein, und der Verbandsgemeinderat braucht eine souveräne Leitung, die klar, aber ausgewogen entscheidet. 

2. Regionale Entwicklung aktiv vorantreiben 
Unsere Verbandsgemeinde ist groß und vielfältig: 50 Ortsgemeinden mit rund 23.000 Einwohnern. Diese Größe ist eine Chance, die wir nutzen müssen: Wirtschaft und Gewerbe: Schaffung attraktiver Gewerbeflächen, Unterstützung lokaler Unternehmen, Förderung von Innovation und Standortmarketing. Tourismus: Vernetzung von Gastronomie, Gastgebern und Freizeitangeboten; nachhaltige touristische Produkte entwickeln, z. B. Wanderwege, Radwege, Kultur-Events. Regionale Produkte: Stärkung von Handwerk, Edelsteintradition und regionalen Marken. 

3. Kompetenzzentrum für Wohnen und Pflege 
Ein Herzensprojekt ist die Errichtung und der Betrieb des Kompetenzzentrums in Herrstein. Es geht um menschenwürdiges Leben im Alter, Pflegequalität und Unterstützung für Familien. Dieses Zentrum soll Realität werden – mit moderner Infrastruktur, barrierefreien Wohnungen, medizinischer Versorgung und sozialen Angeboten. Ich werde alle Hebel in Bewegung setzen, um dies zu ermöglichen. 

4. Touristische Erschließung der Steinbachtalsperre 
Die Steinbachtalsperre ist ein Schatz unserer Region. Ich will sie behutsam, aber gezielt touristisch entwickeln: Attraktive Wander- und Radwege, familienfreundliche Infrastruktur, Freizeitangebote. Schutz der Natur und Förderung des Erlebniswerts. Stärkung lokaler Gastronomie und Wirtschaft durch verantwortungsbewussten Tourismus. 

5. Schulentwicklung und Bildung 
Unsere Kinder verdienen die besten Lernbedingungen. Wo Grundschulen räumlich begrenzt sind – wie in Fischbach und Oberreidenbach – werde ich mit Hochdruck den Neubau einer modernen Schule vorantreiben. Ziel: genügend Platz, zeitgemäße Ausstattung, pädagogische Qualität und ein Umfeld, in dem Kinder gerne lernen. 

6. Natur, Kultur und Klimaschutz 
Unsere Region hat einzigartige Natur- und Kulturschätze: Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Traumschleifen, Edelsteintradition und mittelalterliche Geschichte. Diese gilt es zu schützen und nachhaltig zu fördern. Gleichzeitig setze ich auf Innovation im Klimaschutz: erneuerbare Energien, energieeffiziente öffentliche Gebäude, nachhaltige Mobilität – alles mit dem Ziel, eine lebenswerte Zukunft zu sichern. 

7. Soziale Verantwortung und Zusammenhalt 
Unsere Verbandsgemeinde hat bereits starke soziale Strukturen: Sozialstation, Pflegestützpunkte, Projekte wie „Gemeindeschwester plus“. Ich will diese Strukturen weiter ausbauen, Generationenzusammenhalt fördern und das Ehrenamt stärken. Vereine, Feuerwehren, Chöre und Sportgemeinschaften verdienen unsere volle Unterstützung – denn Gemeinschaft lebt von Menschen, die sich einbringen. 

8. Ehrenamtliche Feuerwehren stärken – unsere Lebensretter vor Ort 
In unserer Verbandsgemeinde engagieren sich rund 600 Feuerwehrleute in 33 Freiwilligen Feuerwehren, die eine Fläche von etwa 335 km² abdecken und jährlich rund 300 Einsätze leisten. Das zeigt den enormen Einsatz unserer Kameradinnen und Kameraden und die Bedeutung für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. 
Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass unsere Feuerwehren bestmöglich unterstützt werden: Modernisierung der Fahrzeuge und Ausrüstung, Förderung der Nachwuchsarbeit in Jugendfeuerwehren, Optimierung der interkommunalen Zusammenarbeit, Verbesserung der digitalen Einsatztechnik, um Effizienz und Sicherheit bei Einsätzen zu steigern. 
Unsere Feuerwehren sind nicht nur Retter in der Not, sondern Botschafter des Ehrenamts und ein zentraler Bestandteil des Zusammenhalts in unserer Region.    

Meine Haltung 

Ich verspreche keine leeren Worte. Ich verspreche ehrliche Arbeit, klare Entscheidungen und offene Ohren. Ich kandidiere nicht für mich, sondern für unsere Verbandsgemeinde und ihre Menschen. Ich bringe Erfahrung, Engagement, Bodenständigkeit und Verlässlichkeit mit – und ich bin bereit, die kommenden acht Jahre mit voller Kraft zu arbeiten. Mein Motto lautet: 
Mit ERFAHRUNG. GEMEINSAM. HANDELN. 
Mit ganzem Herzen für die Verbandsgemeinde.

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Stefan Conrad von der Nahe-Zeitung berichtete von der Nominierungsversammlung so:

Vor zehn Jahren hat er es schon einmal versucht – und damals gegen Uwe Weber verloren: Nun tritt Stephan Dreher bei der Wahl des Bürgermeisters der VG Herrstein-Rhaunen am 22. März 2026 (zeitgleich mit der Wahl zum neuen Landtag) gegen Markus Schulz (SPD) an. Die Mitgliederversammlung des CDU-Verbandsgemeindeverbands wählte im Gemeindehaus in Oberhosenbach ihren Vorsitzenden und Fraktionssprecher im VG-Rat zu ihrem Kandidaten. Dreher, der auch CDU-Kreisvorsitzender ist, erhielt dabei 100 Prozent der Stimmen von 18 wahlberechtigten, anwesenden Mitgliedern. Eingeladen waren alle 85 CDU-Mitglieder in der VG.

Extra angereist war auch die Bundestagspräsidentin und Nahe-Wahlkreisabgeordnete Julia Klöckner. Sie, Ortsbürgermeisterin und Kreistagsfraktionsvorsitzende Kirsten Beetz („Ich freue mich sehr, dass du es machst“), Landtagskandidat Frederik Grüneberg („Dann kenne mir sesamme durch die VG laafe...“) und weitere Mitglieder wie Sascha Diepmans aus Rhaunen unterstützten in Wortbeiträgen die Kandidatur Drehers.

„Ich will aktiv die Gestaltung der Zukunft der Region mitentwickeln.“ Bürgermeisterkandidat Stephan Dreher

Der 61-Jährige aus Herborn stellte seine Positionen und Ansichten in einer ausführlichen Bewerbungsrede vor: Er räumte ein, dass die Kandidatur eigentlich nicht sein geplanter weiterer Lebensweg gewesen sei. Dann sei er aber von so vielen Parteifreunden gebeten worden, es doch zu machen. Denn die VG Herrstein-Rhaunen – „das ist meine Heimat“. In den zurückliegenden Jahren habe er bewusst darauf verzichtet, einen vorderen Platz auf der Kreistagsliste zu besetzen, obwohl er als Kreisvorsitzender oft dazu gedrängt worden sei. Aber: „Meine Priorität sind die Menschen in der Verbandsgemeinde.“ Er wolle „aktiv die Gestaltung der Zukunft der Region mitentwickeln“, sagte der Bürgermeisterkandidat.

Nach der Ausbildung zum Metalldreher von 1981 bis 1983 und nach vier Jahren bei der Bundeswehr und abschließender Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker arbeitet Dreher in verantwortlicher Position bei der Firma Effgen. „Dort habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und im Team erfolgreich zu arbeiten. Alles Fähigkeiten, die auch als Bürgermeister unverzichtbar sind.“ Zusätzlich engagiert sich Dreher im IHK-Prüfungsausschuss Metall, „um jungen Menschen beim Start ins Berufsleben zu helfen“.

Stephan Dreher: "Ich verspreche ehrliche Arbeit, klare Entscheidungen, offene Ohren.“ 

Ehrenamt bedeutet für ihn „Leidenschaft“: Seit 1998 engagiert er sich im Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Herborn, 2004 bis 2015 saß er im Ortsgemeinderat Herborn, seit 2009 im Verbandsgemeinderat Herrstein. In der Fraktion ist er seit 2019 Vorsitzender, seit 2013 leitet Dreher den CDU-Gemeindeverband und seit 2021 auch den CDU-Kreisverband – „und das geräuschlos“, wie er hinzufügte. In dieser Zeit habe man „große Erfolge“ verzeichnen können: Oberbürgermeisterwahl Idar-Oberstein, Kommunalwahl, Landratswahl, Bundestagswahl…

Sein Lebensalter bringe Erfahrung, Gelassenheit und Urteilsvermögen mit sich. Zudem sei er verlässlich und „immer noch medikamentenfrei“ – unterm Strich also die besten Voraussetzungen für den Job: „Ich sehe mich gerüstet für das Amt.“ Und er sieht sich im direkten Vergleich gegenüber seinem Mitbewerber „in vielen Bereichen besser gerüstet, um diese große Aufgabe zu übernehmen“.

Dreher geht mit viel Selbstbewusstsein in den Wahlkampf

Als Ziele nannte Dreher unter anderem: „die regionale Entwicklung und die Wirtschaftsförderung vorantreiben“, „etwas mehr Dynamik in die Verwaltung bringen“ sowie Natur, Kultur und Klimaschutz. Die Feuerwehren und überhaupt das Ehrenamt will der Bürgermeister Stephan Dreher weiter fördern, die Digitalisierung vorantreiben. Das Kompetenzzentrum Pflege in Herrstein, bei dem gerade der erste Spatenstich erfolgt ist, sei für ihn ein „Herzensprojekt“. Ebenso stünden die Schulentwicklung (Dreher nannte Neubauten für Fischbach und Oberreidenbach) und die touristische Entwicklung ganz oben auf seiner Agenda: „In das Nationalparktor Wildenburg sollen vom Land Millionen hineingeflossen sein – aber ich sehe das nicht...“ Er könne sich eine Gästekarte vorstellen, mit der Touristen den ÖPNV kostenlos nutzen können: „Platz ist ja genug: Die Busse fahren ohnehin meist leer durch die Gegend.“ Dreher stellte auch die Frage: „Warum gibt es nicht auf jedem kommunalen Dach eine Photovoltaikanlage?“

Dann wurde unter der Versammlungsleitung von Grüneberg zur Wahl geschritten. Der machte es nach der Auszählung spannend: „Wir haben 18 Stimmzettel. Wir haben 18 gültige Stimmzettel. Es gibt null Enthaltungen. Es gibt null Nein-Stimmen. Und es gibt 18 Ja-Stimmen.“ Dreher zeigte sich in der ersten Reaktion „überwältigt“ von diesem Ergebnis: Es sei nicht alltäglich, dass man 100 Prozent Zustimmung bekomme: „Ich habe in 20 Jahren im Vorsitz des Gemeindeverbands bestimmt schon einigen Leuten auf die Füße getreten. Das ist so...“ Dann gab er sich kämpferisch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir am 22. März endlich einen CDU-Verbandsbürgermeister stellen werden.“

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