Stephan Dreher

22. März 2026
Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen.

Meine Motivation zur Kandidatur

Im Alter von 62 Jahren verfügen ich über eine große Lebens- und Berufserfahrung, die jüngere Kandidaten oft nicht haben. 
Ich habe Krisen gemeistert, Projekte geleitet und komplexe Entscheidungen getroffen. 
Dieses Wissen ist unbezahlbar für die Führung einer Verbandsgemeinde. 

Wählerinnen und Wähler suchen oft nach Stabilität und Verlässlichkeit, und meine Erfahrung kann genau dieses Vertrauen schaffen. Ich habe die Möglichkeit, meine langjährige berufliche und persönliche Erfahrung einzusetzen. 

Im jetzigen Alter mit der verbundenen Erfahrung bringe ich ein tiefes Verständnis für kommunale Abläufe und Strukturen mit. Ich kenne die Bedürfnisse der Bürger, die lokalen Herausforderungen und die regionalen Besonderheiten. Mein bereits etabliertes Netzwerk in den Gemeinden und darüber hinaus kann mir den Einstieg erleichtern und die Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren beschleunigen. 

Dass ich mich in meinem Alter bewerbe zeigt, dass ich nichts mehr beweisen muss. Ich muss keine Karriereleiter mehr erklimmen und kann mich voll und ganz auf das Wohl der Gemeinde konzentrieren. Ich bringe eine gewisse Gelassenheit und Weitsicht mit, die mir hilft, strategische Entscheidungen zu treffen, die nicht von kurzfristigen politischen Zielen beeinflusst werden. Die Amtszeit bis 2034 gibt mir genügend Zeit, langfristige Projekte umzusetzen. 

Ein Leben lang in der Region, meiner Heimat zu verbringen, bedeutet, die Menschen, die lokalen Besonderheiten und die Herausforderungen genau zu kennen. Ich habe starke Netzwerke aufgebaut, die mir bei der Zusammenarbeit mit Vereinen, Unternehmen und anderen Entscheidungsträgern helfen werden. Diese tiefe Verwurzelung wird mich zu einem authentischen Repräsentanten der Verbandsgemeinde machen. 

Ich bin überzeugt, dass eine Bewerbung in meinem Alter nicht nur realistisch, sondern aus vielen Gründen eine sehr gute Option sein wird. Es geht um die Abwägung zwischen einem verdienten Ruhestand und der Motivation, Ihre Erfahrung und Leidenschaft für Ihre Gemeinschaft einzusetzen. 

Das Amt des Bürgermeisters ist eine Aufgabe, die vollen Einsatz und Leidenschaft erfordert. Ich habe den Wunsch, die Zukunft Ihrer Heimat aktiv zu gestalten und Veränderungen voranzutreiben. Die Kandidatur bietet mir die Chance, dieses Engagement umzusetzen. Ich werde Projekte, die für die Region wichtig sind, vorantreiben und das Gemeinschaftsleben stärken. 

Das Amt des Bürgermeisters ist fordernd. Es ist wichtig, realistisch einzuschätzen, wie meine körperliche und geistige Verfassung den Belastungen der nächsten Jahre standhalten kann. In die Zukunft schauen kann niemand. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass ich kerngesund und bis heute medikamentenfrei bin. 

Die Entscheidung für die CDU als Bürgermeister zu kandidieren ist eine sehr persönliche. Ich muss Abwägen zwischen der Sicherheit und Ruhe des in 3 Jahren anstehenden Rentenlebens und der Chance, eine wichtige Rolle in Ihrer Gemeinschaft zu übernehmen und weiterhin, und mehr noch als bisher, aktiv etwas zu bewegen. 

Da der Wahlkampf und das daraus vielleicht resultierende Amt viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt habe ich die Entscheidung ist mit meiner Lebensgefährtin besprochen. 

Sie teilt uneingeschränkt meine Entscheidung.   

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