Eine Replik auf Hans-Joachim Billert, die seine Argumente aufgreift die er auf meine Stellungnahme in der NZ vom 28.2. formuliert hat.
Zu meiner Stellungnahme
Viele Bürger sind stolz auf den Nationalpark gleichzeitig enttäuscht über Nutzen.
Nationalpark ja – aber er muss auch für unsere Region funktionieren.
Ich freue mich, dass Herr Billert die große Bedeutung des Nationalparks für Natur, Forschung und Umweltbildung hervorhebt. Dass sich der Nationalpark ökologisch hervorragend entwickelt, steht außer Frage und verdient Anerkennung.
Gerade weil der Nationalpark für unsere Region eine große Chance ist, müssen wir aber auch offen über Defizite sprechen. Viele Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass sich der Nationalpark nicht nur ökologisch, sondern auch infrastrukturell und touristisch stärker positiv auf unsere Region auswirkt. Hier gibt es aus meiner Sicht noch deutlichen Nachholbedarf.
Die Probleme rund um Gebäude, Infrastruktur und Besucherangebote sind bekannt – entscheidend ist jetzt, dass wir gemeinsam mit Land, Nationalparkverwaltung und Kommunen Lösungen voranbringen. Kritik ist dabei kein Angriff auf den Nationalpark, sondern Ausdruck des berechtigten Interesses der Region an einer erfolgreichen Entwicklung.
Mein Ziel ist klar: Der Nationalpark soll ein ökologisches Juwel bleiben – und gleichzeitig stärker zum Motor für unsere Region werden, so wie es uns die Landesregierung bei der Eröffnung versprochen hat.